Podiumsdiskussion zum Thema ­»Quo vadis, VS?«


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Besonders hinweisen möchte ich auf die im Anschluss an die Mitgliederversammlung am 20. Oktober 2007 im Literaturhaus München um ca. 17 h an gleicher Stelle stattfindende Podiumsdiskussion zum Thema „Quo vadis, VS? Über die Zukunft eines deutschen Schriftstellerverbandes“.

 

Als Dieter Lattmann und andere im Juli 2006 im Rahmen einer Göttinger Erklärung eine „Erneuerung des VS von innen heraus“ proklamierten, war dies als Reaktion auf eine zunehmende Bedeutungslosigkeit des VS in der öffentlichen Wahrnehmung zu verstehen. Der Appell formulierte die Notwendigkeit struktureller Veränderungen und verstärkter gesellschaftspolitischer und medialer Präsenz. Viel ist seitdem nicht geschehen, trotz heftiger interner Diskussionen um eine zukünftige Ausrichtung des Schriftstellerverbandes.

Immer wieder sind vereinzelte Versuche der Gruppenbildung v. a. junger Autoren zu verzeichnen, und doch tun sich heute Autoren offenbar schwer, sich in einem Berufsverband oder einer anderen Autorengruppierung einzufinden und sich für die Belange der freien Autorenexistenz zu engagieren.

Welche Wege müssen Schriftstellerverbände wie VS und FDA in Zukunft gehen, damit sich Autorinnen und Autoren dort angemessen vertreten sehen? Hat sich die Idee einer solidarischen Schriftstellervereinigung überlebt? Wo liegen die Defizite der Berufsverbände und wo ihr Potential? Diese und andere Fragen sollen in der Diskussion verhandelt werden.

 

Teilnehmer:

Norbert Niemann (Autor), Imre Török (VS-Vorsitzender), Gunna Wendt (Autorin), Franz Westner (FDA) und Sabine Zaplin (Autorin). Moderation: Thomas Kraft (VS-Vorsitzender Bayern). Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Wir freuen uns über zahlreichen Besuch.

 

Mit besten Grüßen,

Thomas Kraft







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